Das verstümmelte Mädchen


Tele Top TV Spot https://www.youtube.com/watch?v=hHx52TXZqsY

Hier ein Film zum Thema:  http://www.honordiaries.com/oc-watch

Das verstümmelte Mädchen erhältlich im Buchhandel ISBN 978 373 220 4335

Die Preise sind je nach Händler unterschiedlich.

184 Seiten

Erhältlich bei Exlibris

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Mein zweiter Krimi handelt von einem der schlimmsten Verbrechen, das wir Menschen zufügen können. Ihnen die Sexualität zu rauben, sie werden verkrüppelt und auf das Schlimmste geschunden. Auch hier, wie fast immer im Einflussbereich der Religionen, sind die Opfer Mädchen und Frauen. Geschätzte 150 Millionen Frauen weltweit sind genitalverstümmelt. Ein Thema, das die Exklusivität des Exotischen längst verloren hat und auch bei uns zur gelebten Realität geworden ist. Nach UNICEF leben bereits über 10‘000 genitalverstümmelte Frauen in der Schweiz, Tendenz steigend. Auch in der Schweiz sind Mädchen von diesem Verbrechen betroffen, auch hier werden Mädchen verstümmelt und für den Rest ihres Lebens verkrüppelt. Diese Tatsache veranlasste mich, dieses Thema in Form eines Krimis aufzugreifen.

Der Kritik, ein so menschenverachtendes Thema in die spannende Umgebung eines Kriminalromans zu verpacken und ihm so den nötigen Respekt zu nehmen, möchte ich entgegnen, dass nicht das Transportvehikel im Fokus sein soll, sondern der Wunsch, Leserinnen und Leser für dieses Thema zu sensibilisieren. So sind Fakten und Fiktionen, Spannung und Information wechselseitig von einander abhängig.

  •  Einige Fakten zur Genitalverstümmelung

    Die genealogische Kontinuität ist dem Araber enorm wichtig, aber nicht nur, die Angst ein fremdgezeugtes Kind als eigenes aufzuziehen steckt in den Köpfen der meisten Männer aller Kulturen. Damit diese Kontinuität bewahrt bleibt, darf kein fremdes Blut in die Familie hineinfliessen. Heiraten unter Verwandten ist ein Weg, dies zu garantieren, die Überwachung der Frau und die strenge Sexualmoral sind die anderen. Nur die Frau kann wissen, wer der tatsächliche Vater ihres Kindes ist, deshalb wird oft die Ehre der gesamten Familie zwischen ihre n Beinen platziert. Jungfräulichkeit wird vergöttert und die Leidenschaft der Frau verdammt.

    Frauen werden verstümmelt, der Wille gebrochen, der Intellekt kastriert. Die Diktatur beginnt und endet im Kopf.

    Wer die Sexualität der Frauen kontrolliert, hat die Macht über sie! Die Genitalverstümmelung der Frauen kommt einer Kastration, bzw. einer Amputation der äußeren Geschlechtsorgane beim Mann gleich. Erinnern wir uns, als vor wenigen Jahren eine Frau ihrem sie vergewaltigenden und brutal schlagenden Mann den Penis abschnitt, ging ein Schrei des Entsetzens nicht nur durch die Männerwelt und die Ärzte wendeten jede erdenkliche Mühe an, um ihm das gute Stück wieder anzunähen. Würde man an Männern, die die Verstümmelung der Frauen verlangen, ein Exempel statuieren und sie ebenfalls kastrieren, bzw. ihren Penis amputieren, wäre die weibliche Beschneidung schnellstens aus der Welt geschafft.

    Wie Krank müssen da männliche Gehirne sein, die ausdachten das Problem zu lösen mit dem Herausschneiden oder Herausreißen der weiblichen Genitalien. Die Klitoris, das weibliche Lustorgan und die Labien wurden und werden noch heute, brutal herausgeschnitten; die Frauen werden buchstäblich kastriert, ihrer Lustfähigkeit und ihrer körperlichen Integrität für immer beraubt.

    Frauen die in einer Beziehung sind schreiben, wie sie nichts beim Geschlechtsakt empfinden ausser Schmerzen, wie sie sich ekeln und hoffen, dass der Mann möglichst schnell am Ende ist.

    Viele Afrikaner sind polygam, zwei drei oder gar vier Frauen zu haben, ginge hier in Europa nie gut, wenn diese nicht verstümmelt wären. Der Mann kann ja nicht vier Frauen sexuell befriedigen. Verstümmelte Frauen haben keine Lust auf Sex, diese Frauen werden kaum je fremd gehen, der Anreiz dazu ist gleich Null. 

    Es beginnt schon bei Schulmädchen, die aus dem Teenageraltag gerissen werden. Sie werden oft an einen ‚Ehemann‘ verkauft und von diesem vergewaltigt, die Bedingung für solch einen Handel - sie müssen beschnitten sein. Der Marktwert von beschnittenen Mädchen steigt in einschlägigen Kreisen auch im Europa des 21. Jahrhunderts. 

    Es gibt viele Männer, die nie eine Frau heiraten würden, die nicht beschnitten wurde, denn diese gelten für sie als unrein. Erst mit der Verstümmelung werden sie zu einer Frau, erst jetzt haben sie Zugang zu der Gemeinschaft der anderen und erst jetzt haben sie die Möglichkeit einen Ehemann zu finden, eine Frau ohne Ehemann ist nichts wert.

    Der Glaube, dass ein Mädchen, das nicht beschnitten ist, nie einen Mann finden wird – das ist das Schlimmste, was einer Frau in den Augen ihrer afrikanischen Mutter passieren kann.

    Jungfräulichkeit bis zur Heirat und sexuelle Treue sind noch heute in vielen Ländern Pfeiler der Familienehre, wer nicht beschnitten ist, wird stigmatisiert, ausgelacht, oft gar ausgestossen. Eine Frau mit einer offenen Vagina, sagen die Menschen in Somalia, hat sich mit Männern herumgetrieben, war «unterwegs», eine solche will niemand. Mädchen beschimpfen sich mit «Du Unbeschnittene!»

    Aber wie ist den die Haltung der Männer? Frauen sind so oder so ein Tabuthema. Frauen sind es nicht wert, dass über sie überhaupt nachgedacht oder diskutiert wird. Auch eine gegenseitige Kommunikation ist nicht normal. Generell ist festzuhalten das Schlimmste ist Respektlosigkeit und Fragen stellen ist respektlos. Neugierde gibt es nicht. Viele Männer wissen eigentlich kaum etwas darüber, es ist bei den Frauen einfach so – Schluss. Dann gibt es natürlich die Traditionen zu bewahren und zu pflegen. Es gibt doch sicher auch Männer, die diese Verstümmelung ablehnen. Nur diese haben in der Regel keine Chance gegen die Mütter, Grossmütter, Tanten, Schwiegermütter, diese geballte Kraft schafft kaum ein Mann zu überwinden. „Die Beschneidung von Mädchen bemisst den Wert des Mädchens.“

    Es kommt dazu, dass das generelle Bild der Frau minderwertig ist. In Somalia sind Frauen oft nach wie vor im ‚Besitz‘ von Männern, denn diese können Frauen kaufen und verkaufen wie Vieh. Sie sorgen für die Ernährung der Familie, haben aber gleichzeitig keinerlei Rechte. In den Ländern in denen verstümmelt wird, herrscht generell ein frauenverachtendes Bild.

    Frauenverstümmelung wurde zum Inbegriff für Patriarchat und Unterdrückung, es dient der Disziplinierung und Domestizierung der Frau, der sexuellen Kontrolle und in Europa und der USA besonders der Verhinderung der aus Sicht der Kirche dermassen sündhaften Selbstbefriedigung.

     
    Warum beschneiden Frauen und Mütter ihre Mädchen?

    Dr. Ahmed Suleiman von der Universität in Kairo: ´Mädchenbeschneidung führt zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht.

    Die Motivation der Mütter, ihre Töchter verstümmeln zu lassen hat folgende Gründe:

    Religion: Den meisten wird glauben gemacht, dass FGM eine religiöse Pflicht ist. Obwohl es zutrifft, dass die Exzision und die Infibulation meist von Moslems praktiziert werden, während die Klitoridektomie teilweise bei den Christen vorkommt, erwähnen weder die Bibel noch der Koran derartige Rituale. Psycho-sexuelle Gründe: Die Exzision der Klitoris soll die Frau vor ihrer sexuellen Natur schützen, von der angenommen wird, dass sie übermächtig ist. Sie soll vor Versuchungen, Verdächtigungen und Schande schützen und ihre Keuschheit bewahren. In Äthiopien ist die Jungfräulichkeit eine absolute Vorbedingung für die Heirat und aussereheliche Beziehungen ziehen schwere Strafen nach sich. Durch FGM glaubt man, das Problem lösen zu können - sogar, wenn es das Leben der Opfer kosten sollte. FGM reduziert jedoch nur die Empfindlichkeit und nicht das Verlangen.

    Tradition: Als wichtigsten Grund für die weibliche Genitalverstümmelung berufen sich fast alle auf die Tradition als Begründung für die Praktiken. Der kulturelle Druck, der auf den Eltern lastet, ist so gross, dass sogar die einsichtigsten und gebildetsten unter ihnen es nicht wagen, die Tradition fallen zu lassen - selbst, wenn sie im Prinzip dagegen sind. Aber ‘Tradition’ erklärt die eigentliche Motivation für solch schädliche Praktiken nicht.

    Grundsätzlich stellt sich der Druck der sozialen Bezugsgruppen, die Furcht vor einer Stigmatisierung und traditionelle nicht hinterfragte ‘positive' Werte wie Reinheit sowie die Vermeidung von Komplikationen bei der Geburt als starke Gründe für die Fortsetzung von FGM heraus. 


    Wie oft werden Frauen genital verstümmelt?

    Die offiziellen Zahlen von der UNO sprechen von etwa 150 Millionen doch die wirkliche Zahl ist vermutlich weit höher, den aus vielen Ländern die auch betroffen sein können gibt er keine Zahlen, alleine für Europa rechnet man mit etwa 500'000 verstümmelten. Noch immer werden täglich 6000 Opfer dieser Barbarei.

    In der Schweiz rechnet UNICEF mit 10 - 15‘000 verstümmelten Frauen, Tendenz steigend.

    In Europa werden die Verstümmelungen oft während der Schulferien gemacht, der Grund ist auch, dass die Mädchen nicht auf die Idee kommen mit einem Jungen etwas anzufangen. Sie müssen gestoppt werden bevor sie Lust auf Sex bekommen.

    Welche Folgen hat die Verstümmelung für die betroffenen Frauen? Es sind meist schwerwiegende psychische und physische Folgen. Bei und nach der Verstümmelung: Starke Blutungen, Schock, Verletzung von Harnleiter, Blase, Analspinkter, Scheide, bartholinischen Drüsen, Tetanus, schwere Schmerzzustände, Wundinfektionen und Harnweginfekt, Harnverhalt, Blutvergiftung, Fieber, Tod als Folge von Schock, Tetanus oder andere Infektionen, Knochenbrüche am Oberschenkel und Schlüsselbein durch Festhalten, verzögerte Wundheilung durch Infektion, Anämie und Unterernährung. 


    Arten weiblicher Genitalverstümmelung 


    Die Klitoridektomie bezeichnet die teilweise oder vollständige Entfernung der Klitoris. Dies geschieht mit einem Messer oder einer Klinge und ohne Betäubung.

    Bei der Exzision wird die Klitoris entfernt und die kleinen Schamlippen ganz oder teilweise. Die grossen Schamlippen bleiben intakt und die Vagina wird nicht verschlossen. Wie viel Gewebe entfernt wird, variiert entsprechend der ethnischen Zugehörigkeit und hängt zudem von den Fähigkeiten der operierenden Frau ab und davon, wie sehr sich das kleine Mädchen wehrt. Diese Art der FGM ist bei den Gurages, den Oromos und den Kamant verbreitet.

    Die Infibulation bedeutet die vollständige Entfernung der Klitoris und der kleinen Schamlippen. Die inneren Oberflächen der grossen Schamlippen werden ebenfalls abgeschabt. Dann wird die Vulva mit Katzendarm zusammengenäht oder einfach mit Dornen. Es wird nur eine kleine Öffnung für den Urin und das Menstruationsblut belassen. Dem Mädchen werden die Beine von den Hüften bis zum Sprunggelenk zusammengebunden, damit sich das Narbengewebe über der Wunde schliessen kann. Diese schlimmste Form der von FGM wird bei den Afar, Harari und Somali praktiziert, sowie bei den Oromos, soweit sie in der Nachbarschaft der Harari leben. Bei der Infibulation sterben bis zu dreissig Prozent der Mädchen.

    Bei einigen ethnischen Gruppen, so bei den Somali, wird die Infibulationsnarbe direkt vor der Hochzeit wieder aufgeschnitten um das Eindringen zu erleichtern. Dieser Vorgang wird De-Infibulation genannt. In anderen Ethnien - zum Beispiel bei den Afar - unterbleibt dieser Eingriff. Dadurch wird der Geschlechtsakt erschwert und bedeutet eine schmerzhafte Erfahrung für die Frau.

    Aber damit sind die Schmerzen ja nicht vorbei, in der Regel wird kurz vor der Hochzeit ein klein wenig aufgeschnitten, gerade so, dass der Bräutigam eindringen kann. Und vor der Geburt wird dann ganz aufgeschnitten. Viele gebären aber durch einen Kaiserschnitt und die Vagina bleibt zu.

    Die Re-Infibulation wird gewöhnlich nach der Geburt durchgeführt, oder, wenn der Mann für längere Zeit verreist. Diese Art der weiblichen Genitalverstümmelung wird bei den Afar und den Somali durchgeführt.

    Im Sudan oder Somalia sind etwa 99% aller Frauen Infibuliert und stellen sie sich vor, es gibt auch hier in Europa Frauen, die nach einer Geburt sich wieder zunähen lassen. Wenn nun eine, fünf sechs Kinder zur Welt bringt, was keine Seltenheit ist, wird jedes mal alles Aufgeschnitten und anschliessend wieder zugenäht, eine Tortur, gibt es etwas schlimmeres an Schmerzen, die man einer Frau zufügen kann.

    Nach dem Abheilen der Wunden und als Erwachsene: Infektion der Blase und das innere Genitales, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Vulvovaginalabszesse und Zystenbilddung, Harninkontinenz, Analfissuren und Stuhlinkontinenz.

    Je nachdem wie die Wunde verheilt, muss die Frau vor der Geburt eines Kindes aufgeschnitten werden. Ein Gynäkologe aus Saudi-Arabien berichtet, dass in seinem Krankenhaus "beschnittene" Frauen grundsätzlich einen Kaiserschnitt bekommen. "Alles andere ist uns zu riskant."


    Religion

    Von diversen Seiten wird immer wider betont, Genitalverstümmelung sei nicht religiös begründet. Das ist falsch! Es ist eine Disziplinierungsmassname patriarchischer Männer. Der Monotheismus ist eine patriarchische Religion, bei allen drei: dem Judentum, Christentum und Islam ist Gott männlich, bei allen drei ist es ein Gebot dieses männlichen Gottes, Frauen zu unterdrücken und als Menschen zweiter Klasse zu betrachten und zu behandeln. 

    1994 sprach Scheich Jad Al-Haqq ´Ali Ja Al-Haqq eine Fatwa aus – einen islamischen Rechtsspruch, mit folgendem Inhalt: Beschneidung ist für Männer und Frauen ein Gebot. Sollte jemand versuchen das zu ignorieren, muss der zuständige Imam so gegen diese Menschen kämpfen, als hätten sie den Ruf zum Gebet ignoriert.

    Die Frauenverstümmelung ist in einigen Stellen der Hadithen festgeschrieben.

    Bei den koptischen Christen gab bis vor Kurzem und gibt es Priester die die Taufe verweigern, wenn ein Mädchen nicht beschnitten ist.


    Sieg des Islams


    Der ägyptische Scheich Jussuf el-Badri begründet den Kampf moslemischer Extremisten für die Verstümmelung von Frauen.

     

    Scheich Badri, 58, benutzt systematisch die Gerichte, um seine Auffassung vom Islam in Ägypten durchzusetzen. Vor einem Jahr hatte ein Dekret die Beschneidung von Mädchen in öffentlichen Krankenhäusern untersagt. Dagegen strengte Badri eine Klage an - und bekam recht. Nach neuesten Schätzungen sind in Ägypten etwa 80 Prozent der Frauen beschnitten; der Eingriff wird meistens zwischen dem vierten und zwölften Lebensjahr vorgenommen, um sexuelle Lustgefühle zu mindern.

    Badri: Allah sei gepriesen! Mit mir bejubelten viele moslemische Frauen diesen Sieg des Islams über seine Widersacher. Die Beschneidung gehört zum gesunden islamischen Empfinden. Der Minister hatte eindeutig seine Kompetenzen überschritten. Er hat sich in eine religiöse Angelegenheit eingemischt, und das darf er nicht. In Ägypten ist der Islam Staatsreligion. Bei uns hat niemand das Recht, den Koran und die Sunna, die islamische Tradition, zu manipulieren oder gar zu ignorieren - kein Minister und kein Präsident.

    Der Koran ist nicht so deutlich, wie manche es sich vielleicht wünschen. Aber es steht ausser Frage, dass der Prophet die Beschneidung der Mädchen empfahl. Ich kann Ihnen beweisen, dass die Beschneidung islamisch ist. Aïscha, die Lieblingsfrau des Propheten, ließ die Töchter ihres Bruders beschneiden. Wir sind selbstverständlich gehalten, uns nach dem Vorbild des Propheten zu richten. Es gibt Hadithe, überlieferte Aussprüche und Handlungen des Propheten, die alles, was ich sage, belegen. Mich binden nur Koran und Sunna. Ich berufe mich immerhin auf Buchari, den wichtigsten klassischen Hadith-Sammler. Nach meinen Unterlagen liessen bereits Abraham und seine Frau Hagar Mädchen beschneiden.


    Europa und USA

    Auch in unserer Kultur wurde die genitale Verstümmelung von Frauen praktiziert: Im Viktorianischen Zeitalter entfernte man Frauen Gebärmutter und Klitoris, um Masturbation, Homosexualität, Hysterie oder Melancholie zu «therapieren». In den USA wurden diese Methoden (medizinisch: Hysterektomie und Klitoridektomie) bis in die Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts angewandt. Dabei stützten sich die Mediziner auf Sigmund Freud, der in der Entfernung der klitoralen Sexualität eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung der Weiblichkeit sah. In Mitteleuropa wie auch der USA wurden bis in die 1950er Jahre Genitalverstümmelungen praktiziert. Die Begründung: unter anderem als Abhilfe gegen Masturbation, Hysterie oder weibliche Homosexualität. Gesteigertes sexuelles Verhalten (Nymphomanie), Masturbation, über stärkte Wollust und Tribadie befassen. Ebenfalls ausklammern können wir die scheinheilig herbeigezogenen Gründe wie, Hysterie, Kleptomanie, Reflextheorie, Blutungen, Uterusprolaps, Krebs, Herzkrankheiten, Wirbelsäulenprobleme, Hysterie, Auszehrung, Manie, Nervosität, Homosexualität.

     
    Fazit

    Patriarchale Religionen – ob Judentum, Christentum oder Islam – sind gefährlich – besonders für Kinder – für kleine Mädchen und Knaben! Immer wird die Verstümmelung durch Beschneidung religiös begründet und verteidigt. Nur ein vom Patriarchat seelisch verkrüppelter Mensch kann ein Kind foltern oder seine Folter befürworten. Beschneidung – ob bei Knaben oder Mädchen IST Folter und bedeutet lebenslange Invalidität!

    Die Beschneidung der Sexualorgane ist eine Barbarei patriarchaler Männer und patriarchal vergifteter Mütter, die die Folter ihrer Kinder akzeptierten und von Generation zu Generation weitergeben! Solange ausschließlich patriarchale Männer an der Macht sind und Frauen  männliche Gewalt gegen ihre Kinder dulden und sie stillschweigend akzeptieren, wird sich daran nichts ändern.

    Männer  wurden durch die patriarchalen Priesterkasten der Monotheisten von der Minderwertigkeit der Frau und der gottesebenbildlichen Überlegenheit des Mannes überzeugt Männer  wurden durch die patriarchalen Priesterkasten der Monotheisten von der Minderwertigkeit der Frau und der gottesebenbildlichen Überlegenheit des Mannes überzeugt und nach Jahrtausende langer religiöser Hirnwäsche glauben es auch die meisten Frauen, die ihre Entwürdigung akzeptiert haben.
    Patriarchal deformierte Männer, denen durch die patriarchale Hirnwäsche jeglicher Respekt vor Frauen und Kindern abgeht, die ihre Aggressionen gegen das Feindbild Frau hemmungslos ausleben; Männer die ihren Sexualtrieb nicht unter Kontrolle haben und ihre perversen Fantasien brutal in Realität umsetzen, müssen lernen, dass es sich bei Gewalt und insbesondere bei sexueller Gewalt um ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt und so bestraft werden sollte wie andere Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit. Der perverse Krieg von Männern gegen die körperliche Unversehrtheit von Kindern und Frauen muss endlich gestoppt werden. Auch bei den Priestern, auch in der Kirche! Ein Gewalt- und  Sexualtäter, der andere Menschen mit dem Ausleben seiner perversen Fantasien schwerst schädigt, verliert sein Recht auf Achtung seiner eigenen körperlichen Unversehrtheit!

    Die sadistische Verstümmelung der Genitalien war das radikalste Mittel patriarchaler Männer, um der Verehrung der Vulva ein Ende zu setzen und die ihnen Angst machende sexuelle Lust der Frauen ein für alle mal unter ihre Kontrolle zu bringen und gänzlich auszulöschen.

    Wer die Sexualität der Frauen kontrolliert, hat die Macht über sie!

    Diese Macht haben sich alle patriarchalen Männer zunutze gemacht. So war es damals – heute wird dieses Verbrechen damit gerechtfertigt, dass es dem Erhalt der ›absolut unentbehrlichen Jungfräulichkeit‹ der Mädchen vor der Ehe diene. Patriarchale Männer erheben den ausschließlichen Anspruch auf Entjungferung ›ihrer‹ Frau, die sie als ihren Besitz verstehen, weshalb ihnen das Jungfernhäutchen ›heilig‹, sozusagen ›heiliger Besitz‹ ist. Unterstützt werden sie dabei von den frauenfeindlichen Vertretern patriarchaler Religionen, welche die Kontrolle der Frau und das intakte Jungfernhäutchen vor der Ehe genauso vehement einfordern und nach Jahrtausende länger religiöser Hirnwäsche glauben es auch die meisten Frauen, die ihre Entwürdigung akzeptiert haben.